Boris Palmer setzt Tradition fort




 

Auf Einladung von Jürgen Walter setzte der Grünen Landtagsabgeordnete Boris Palmer am Samstag, 11.02.06, die Tradition seines im Dezember 2004 verstorbenen Vaters, den allseits bekannten Remstalrebell, Helmut Palmer, mit einem hochinteressanten Obstbaumschnittkurs fort.

 

 

 

Um 11.00 Uhr versammelten sich knapp 70 Personen auf der Streuobstwiese von Martin Schlierecke im Hurst um ihr Wissen zu erweitern. Vom Anfänger bis zum langjährig erfahrenen Gärtner war alles vertreten. Lässt sich doch über den "richtigen" Schnitt leidenschaftlich diskutieren. 

 

 

 

Aber Boris Palmer, der schon als Bub seinem Vater assistierte, und somit selbst über eine 20-jährige "Erfahrung" verfügt, war um keine Antwort verlegen. 

 

 

  




 

 

Gekonnt referierte er über die zu beachtenden Grundsätze und zeigte anhand des Baumbestandes im Hurst plastisch gewisse Fehler im Baumschnitt auf.    

 

 

 

Schon bald war den Besuchern der Unterschied des von Helmut Palmer entwickelten "Öschberg- oder Palmerschnittes" zu dem in früheren Jahrzehnten verbreiteten "alt Württemberger Schnitt" bekannt. 

Auch das "Umkehraugverfahren" war bald jedermann geläufig.

 

 

Natürlich versäumte es Boris Palmer nicht, gelegentlich in die Politik abzuschweifen und kleine Seitenhiebe auf die "schwarze" Landesregierung auszuteilen. Auch schmunzelte mancher Asperger, als Boris Palmer versuchte einem Baum eine "Neue Mitte" anzuerziehen und damit eher unbeabsichtigt unser aktuelles Thema streifte. 

 

 

Bleibt als Fazit einer gelungenen und kurzweiligen Veranstaltung festzuhalten, dass Boris Palmer in den nächsten Jahren gerne einmal wieder kommt. Es sollte ja auch überprüft werden, ob seine Prognosen für die von ihm "erzogenen" Bäume zutreffen.

Dies machte er natürlich auch davon abhängig, dass die Asperger seinem Landtagskollegen Jürgen Walter im März 2006 durch ihre Stimmen wieder ein Mandat verschaffen.   



Im Bild: Jürgen Walter und Boris Palmer