Auf dieser Seite finden Sie Artikel und Inhalte, die in den Asperger Nachrichten veröffentlicht wurden. 

Verbot von Schotterflächen ist dringend!

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 14.05.2020)

 

Der Artenrückgang in der Insektenwelt ist unbestreitbar. Viele Studien und Berichte aus allen Teilen des Landes verdeutlichen, dass eine große Zahl von Arten und Individuen verschwunden sind. Damit verbunden ist der Rückgang an z.B. Vogelarten, die sich von Insekten ernähren, wie z.B. Schwalben und von Pflanzen, die auf die Bestäubung und Samenverbreitung durch Insekten angewiesen sind.

Wir müssen daher mehrere Maßnahmen umsetzen, um dem entgegen zu wirken:

Um die Artenvielfalt wieder zu steigern und mehr Lebensraum für Tier und Pflanzen zugänglich zu machen, ist es erforderlich, über die Gemarkung einen Biotopverbund zu legen. Die Grünen beantragen daher, die im Eckpunktepapier der Landesregierung skizzierten Planungen für eine Biotopverbundplanung anzugehen und verbindlich in der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes aufzunehmen.

Vorbildlich hat sich die Stadt auf Antrag der Grünen bereits verpflichtet, auf Grünflächen, Verkehrsflächen und sonstigen Bereichen im Innenbereich keine chemisch-syntethetischen Pflanzenschutzmittel mehr einzusetzen. Artenschutz muss auch im besiedelten Bereich umgesetzt werden. Wir begrüßen die insektenfreundliche Gestaltung der Grünflächen durch den Bauhof und wünschen uns weitere Flächen und eine extensivere Pflege.

Leider sehen wir im Stadtbild immer mehr "Steinwüsten". Vorgartenflächen, die mit Folien ausgelegt werden und die mit Schotter aufgefüllt werden, damit kein Pflänzchen, kein "Unkraut" mehr wachsen kann. Nicht verwechseln sollte man Schottergärten mit echten Steingärten, welche mit Boden/Erde verbunden sind, natürliche Felslebensräume nachbilden und Lebensraum für Wildpflanzen, Eidechsen, Insekten und Spinnen bieten können.

 

Sind Schottergärten pflegeleichter als grüne Vorgärten?

Nur kurzfristig. Auf dem Schotter bzw. in den Zwischenräumen oder der Folie unter dem Schotter sammeln sich Laub und Staub. Auf diesem Nährboden können durch Vögel oder Wind verbreitete Samen keimen, und nach wenigen Jahren wächst auch in Schottergärten das Unkraut. Die Pflege ist dann sehr aufwändig – außer man geht mit Gift gegen die Pflanzen vor!

 

Negative Auswirkungen der Schottergärten

Schottergärten beeinflussen

- die Biodiversität: Auf den kahlen Flächen finden Tiere keine Nahrung und keinen Unterschlupf. Pflanzen sind unerwünscht.

- den Boden: Das natürliche Bodengefüge wird vernichtet oder zumindest stark beeinträchtigt. Der Boden verliert seine Funktionen.

- das Stadtklima: Schotterflächen wärmen sich bei Sonnenschein vor allem im Sommer enorm auf und halten diese Wärme auch über Nacht. Es fehlen meist Pflanzen, die sich durch Verdunstung und Schattenwurf positiv auf die Umgebung auswirken. Angesichts der Klimaerwärmung ist dies insbesondere auch in unseren Städten ein unerwünschter Effekt, der die Überhitzung der Städte fördert und den Kaltluftaustausch behindert.

- den Wasserhaushalt: Schottergärten sind versiegelte Flächen, wenn bei der Anlage eine wasserundurchlässige Folie oder Beton verwendet wurde. Das Wasser muss an der Oberfläche ablaufen und wird nicht dem Grundwasser zugeführt.

Die Grünen plädieren daher für ein deutliches Signal in allen Bebauungsplänen, dass diese Schottergärten nicht zulässig sind. Schon bisher entsprechen diese Flächen eigentlich nicht der Bauordnung. Denn in den Bebauungsplänen werden die Flächen zur "gärtnerischen Nutzung" bestimmt. Was für einen Schottergarten wohl kaum zutrifft. Das sind tote Flächen!

Wichtig ist insbesondere, dies gegenüber den Bauherren auch deutlich auszudrücken. Nur wenige Häuslebauer studieren den Bebauungsplan intensiv, und noch weniger schauen in die Landesbauordnung. Da auch gegen andere grünordnerische Auflagen in Bebauungsplänen häufig verstoßen wird, empfehlen wir, die Bauherren separat über diese Auflagen zu informieren.

 

MK

 

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„Sternschnuppe“ erhält Auszeichnung in Gold

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 07.05.2020)

 

Die Kundenzeitschrift „Schrot und Korn“ hat auch in diesem Jahr seinen Leserinnen und Leser wieder um eine Bewertung des Bioläden in Deutschland gefragt. Sehr erfreulich verlief die Abstimmung für den Asperger Bioladen „Sternschnuppe“. Bei der Bewertung der Läden unter 99 Quadratmeter erhielt das Team um Jutta Hartlaub in der Kategorie „Fachkundige Beratung“ eine Auszeichnung in Gold. Dazu gratulieren die Asperger Grünen sehr herzlich! Diese Auszeichnung hat sich die „Sternschnuppe“ redlich verdient. Seit vielen Jahren werden die Kundinnen und Kunden bestens beraten und betreut. Erstaunlich ist vor allem, wie vielfältig das Angebot auf kleinstem Raum ist. Und wenn mal ein Produkt nicht vorrätig ist, wird es umgehend bestellt. In letzter Zeit ist zudem ein Lieferservice hinzugekommen.

Die Corona-Krise hat bewirkt, dass sich wieder mehr Menschen auf gesunde Ernährung, wenn möglich mit regionalen Lebensmitteln, und auf selbst produziertes Essen besinnen. Dies hat sich auch auf die Bioläden unserer Region positiv ausgewirkt. Da trifft es sich gut, dass die Förderung des ökologischen Landbaus dank der Grünen seit 2012 ein Schwerpunkt der Landwirtschaftspolitik wurde. Dies hat dazu geführt, dass immer mehr Betriebe auf ökologischen Landbau umstellen. Damit schonen sie nicht nur die Umwelt und produzieren gesunde Lebensmittel, sondern erhalten in der Regel auch einen besseren Lohn für ihre wichtige Arbeit. In den nächsten Jahren ist es das Ziel, mindestens 30% der landwirtschaftlichen Fläche in Baden-Württemberg auf Öko umzustellen. Dazu brauchen wir natürlich eine erhöhte Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch den Willen von Verarbeitern, immer mehr ökologische Produkte umzustellen.

Und falls Sie noch nie in der „Sternschnuppe“ waren, überzeugen Sie sich selbst davon , dass die Auszeichnung in Gold ihre Berechtigung hat.

J.W.

 

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Corona-Krise - Rebholz und Walter danken den Einsatzkräften

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 29.04.2020)

 

Spätestens jetzt muss allen klar sein, wessen tägliche Arbeit für unser aller Leben wirklich wichtig ist.

 

"Die Bekämpfung der Corona-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Doch einige Berufsgruppen sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer*innen stehen sozusagen „an der Front der Virusbekämpfung“. Ohne sie würde in diesen Tagen nichts mehr gehen: Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Sozialhilfen, Beschäftigte und Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz. Für den Einsatz für die Gesellschaft danken ihnen in einem Schreiben der Ex-Polizeipräsident und Kreisrat Frank Rebholz und der Ludwigsburger Landtagsabgeordnete Jürgen Walter.

„Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zu Angriffen auf Rettungskräfte, PolizistInnen, Feuerwehrleute etc. gekommen war, ist nun hoffentlich allen Menschen in unserer Gesellschaft klargeworden, welch wichtige Stütze Ihre tägliche Arbeit für unser aller Leben ist und auch zukünftig sein wird. Die jetzige Krise ist hoffentlich auch Anlass genug, darüber nachzudenken, inwieweit Ihre Arbeit genügend Unterstützung durch die Gesellschaft bekommt, sei es in finanzieller Hinsicht oder auch was Ihre Ausstattung anbelangt“, so Rebholz und Walter.

Damit die ehrenamtlich Engagierten während der Corona-Krise keine finanziellen Einbußen in Kauf nehmen müssen, hat die grün-geführte Landesregierung über 15 Millionen Euro bereitgestellt. „Mit diesem Geld können Stadt- und Landkreise ihre Helferinnen und Helfern schnell und unbürokratisch entschädigen und für ihre Verdienstausfälle und Aufwendungen aufkommen“, sagt Walter. Die Regelung gilt für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die auf Veranlassung eines Landratsamts oder in den Stadtkreisen des Bürgermeisteramts, eines Regierungspräsidiums oder eines Ministeriums zur Bewältigung der Corona-Pandemie insbesondere in den Bereich Sanitätsdienst oder Betreuung eingesetzt werden.

Für Beschäftigte bundesweit gilt zudem, dass sog. Corona-Zulagen bis 1.500 Euro steuerfrei ausgezahlt werden. Dafür hat sich auch die baden-württembergische Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) im Bundesrat starkgemacht. „Für die in der Corona-Krise engagierten Menschen ist es zwar eine große Freude, dass es spontan oder geplant zu Konzerten und Beifallsbekundungen kommt, aber da es sich leider meistens um Berufe handelt, die nicht adäquat für ihre Arbeit bezahlt werden, muss es selbstverständlich sein, dass sie von ihren Zulagen zumindest einen Teil nicht versteuern müssen“, erklärten Rebholz und Walter.

 

 

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Pressemitteilung vom 09.04.20

 

Schwäbische Unterhaltung in Corona-Zeiten

Jürgen Walter lädt zum „After Home Office Apero" ein

 

Ab dem kommenden Mittwoch lädt der Grünen-Landtagsabgeordnete Jürgen Walter einmal wöchentlich von 18 bis 19:30 Uhr zu einem virtuellen „After Home Office Apero" ein. Jeder „Apero" bietet die Möglichkeit, mit spannenden Gästen aus der Kulturszene und Politik ins Gespräch zu kommen.

  • Den Auftakt macht am 15. April der Jazzpianist Patrick Bebelaar. Dieser wird sich nicht nur an den Diskussionen beteiligen, sondern auch Jazzstandards sowie eigene Kompositionen beitragen.
  • Am 22. April begrüßt Walter den Schauspieler Thomas Weber. Weber leitet seit vielen Jahren das Theater „Kabirinett" in Spiegelberg. In Ludwigsburg hat er bereits in zahlreichen Inszenierungen des Bürgertheaters teilgenommen.
  • Am 29. April findet anstelle des „Hölderlinabends" im Asperger Keltensaal der „Apero" mit den beiden Schauspielern des Melchinger Theaters Lindenhof, Bernhard Hurm und Uwe Zellmer, statt.
  • Eine Woche später, am 6. Mai wird der Umweltminister Franz Untersteller zugeschaltet. An diesem Abend geht es vornehmlich um die Themen Klimaschutz sowie Artenschutz.
  • Am 13. Mai lädt Walter die erste baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras ein.
  • Den vorläufigen Abschluss bildet am 20. Mai ein schwäbischer Abend für Fortgeschrittene, aber auch Anfänger mit dem Reutlinger Dominik Kuhn, besser bekannt als der Schwabensynchro Dodokay.

An den Abenden mit Thomas Weber und den Lindenhöflern werden unter den teilnehmenden Gästen jeweils 3x2 Eintrittskarten für Auftritte der Künstler in Asperg im Herbst 2020 verlost.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter juergen.walter@gruene.landtag-bw.de notwendig. Die Einwahldaten werden Ihnen dann zugemailt.

 

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Land und Kommunen schaffen Hilfsnetz für Familien

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 02.04.2020)

 

MdL’sRenkonen, Rösler und Walter: 100 Millionen Euro kommen sofort vom Land

„Das Land und die Kommunen greifen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch Familien während der Corona-Krise finanziell unter die Arme“ teilen die drei Grünen Landtagsabgeordneten des Landkreises Ludwigsburg Daniel Renkonen, Jürgen Walter und Dr. Markus Rösler mit.

Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf eine Soforthilfe für Familien verständigt, freut sich Walter: „Städte und Gemeinden haben jetzt die Möglichkeit, auf Kita-Gebühren zu verzichten oder die Familienkasse zum Beispiel von den Kosten für den Schulbus zu entlasten. Das bedeutet eine große Erleichterung für viele Familien in allen 39 Kommunen im Kreis“.

Renkonen betont: „Land und die Kommunen bilden eine starke Solidargemeinschaft und übernehmen gemeinsam Verantwortung. Wir helfen schnell und unbürokratisch, damit das soziale Netz nicht reißt“.

Die grün-geführte Landesregierung stellt für die Kommunen sofort 100 Millionen Euro zur Verfügung. Diese haben jetzt die Möglichkeit, passgenaue Lösungen für ihre Belange vor Ort zu erarbeiten. Das Land beteiligt sich somit an den Kosten, wenn Städte und Gemeinden etwa auf Gebühren für geschlossene Kitas, Kindergärten oder andere Betreuungseinrichtungen verzichten. Auch die Kita-Beiträge bei freien Trägern sollen bis zur Höhe des kommunalen Satzes erstattet werden. Für die Kindertagespflege sollen vor Ort tragfähige Übergangslösungen gefunden werden.

Ausbleibende Gebühren an den Volkshochschulen und für die Schülerbeförderung werden wir vom Land ebenfalls mit einem Zuschuss teilweise ausgeglichen, teilt Rösler, selbst Mitglied im Finanzausschuss, mit. „Ebenso seien Zuschüsse an die Kommunen für weitere öffentliche Einrichtungen wie Musikschulen oder soziale Dienste vorgesehen; Zuschüsse an Kommunaltheater würden aufrechterhalten“, so Rösler.

Allein für die Kinderbetreuung erwarten die Kommunen laut Finanzministerium einen mittleren, zweistelligen Millionenbetrag bei einem Monat Schließzeit. Renkonen, Rösler und Walter betonen: „Wir sehen die Sorgen der Familien. Viele sind in Kurzarbeit oder haben wegen der Betreuung ihrer Kinder zu Hause weniger Geld zur Verfügung. Deshalb ist es uns so wichtig, Familien und Alleinerziehende finanziell zu unterstützen“.

Überblick:

  • Die grün-regierte Landesregierung und die Kommunalen Landesverbände haben sich auf ein Hilfenetz für Familien im Land verständigt.
  • Dafür beteiligt sich das Land an den Kosten, wenn Kommunen im März und April aufgrund der Corona-Epidemie auf Elternbeiträge und Gebühren für geschlossene Kindertagesstätten, Kindergärten, Horte und andere Betreuungseinrichtungen verzichten. Für die Kindertagespflege werden vor Ort tragfähige Übergangslösungen gefunden. Auch die Kita-Beiträge bei freien Träger sollen bis zur Höhe des kommunalen Satzes erstattet werden. 
  • Das Land und die Kommunen sind eine starke Solidargemeinschaft. Sie übernehmen gemeinsam die Verantwortung. Alleine für die Kinderbetreuung erwarten die Kommunen bei einem Monat Schließzeit einen Einnahmeverlust in der Höhe eines mittleren, zweistelligen Millionenbetrags.
  • Ausbleibende Gebühren an den Volkshochschulen und für die Schülerbeförderung werden vom Land mit einem Zuschuss ebenfalls teilweise ausgeglichen. Ebenso sind Zuschüsse an die Kommunen für weitere öffentliche Einrichtungen wie Musikschulen oder für soziale Dienste – etwa im Rahmen der Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe – vorgesehen. Zuschüsse an Kommunaltheater werden aufrechterhalten.
  • Das Land zahlt den Kommunen im Land über die Stadt- und Landkreise für den Monat April eine Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro aus.
  • Land und Kommunen vereinbarten, dass die genaue Abrechnung und weitere Gespräche über die Auswirkungen folgen sollen. Dabei gehen Land und Kommunale Landesverbände gemeinsam davon aus, dass private Leistungserbringer sich vorrangig unter die von Land und Bund aufgespannten Rettungsschirme begeben.

 

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Absage der Hölderlinveranstaltung

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 26.03.2020)

 

Die Corona Pandemie hält uns weiter fest im Griff. Noch ist nicht abzusehen, wann die Maßnahmen Wirkung zeigen und die Ansteckungskurve abflacht.

Die Stadt hat daher den Keltensaal bis Juni gesperrt. Die Hölderlin-Veranstaltung mit dem Theater Lindenhof in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Hölderlin-Schule wird daher abgesagt.

Tut uns Leid, wir bitten um Verständnis.

 

 

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Antrag der Grünen Fraktion zum Haushalt 2020:

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 12.03.2020)

 

Nachhaltigkeit ist das Thema, das uns durch die Landesregierung mit dem Eckpunktepapier zum Volksbegehren Pro Biene aufgetragen worden ist. Die Grünen Minister Untersteller, Herrmann und das Ministerium für ländlichen Raum haben ein Papier mit den Initiatoren des Volksbegehrens erarbeitet, das sowohl dem Artenschutz dienen als auch den Landwirten und Wengerten ermöglichen wird, weiter eine fachgerechte und naturgerechtere Landwirtschaft zu betreiben.

Wir als Kommune und als Bürger müssen das unterstützen. Zum Beispiel mit der verstärkten Nutzung von biologisch erzeugten Lebensmitteln in unseren Schulen und Kindergärten und durchaus auch im Rathaus. Nachweislich ist die biologische Landwirtschaft in der Lage, die Artenvielfalt zu verbessern. Aber wenn der Absatz dieser erzeugten Lebensmittel nicht gesteigert wird, können die Ziele nicht erreicht werden, künftig die ökologische Landwirtschaft auf 30-40% auszubauen.

Die Grünen stellen daher den Antrag, in allen Essen, die die Stadt für die Schulen und Kindergärten oder eigene Veranstaltungen zubereiten lässt, einen Anteil von 70% biologisch erzeugte Lebensmittel verbindlich festzusetzen. Die Verträge mit den Caterern müssen dazu angepasst werden.

 

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Save the Date - Ein Hölderlin-Abend zum 250. Geburtstag am 29.04., 20 Uhr im Keltensaal, Asperg

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 05.03.2020) 



Die Grünen in Asperg haben in Kooperation mit der Friedrich-Hölderlin Schule einen besonderen Abend für Sie vorbereitet: Das Theater Lindenhof (bekannt vom Theaterstück zum Jubiläumsjahr) spielt einen Abend in Asperg:

 

Ein Höldernin-Abend

 

Mit Bernhard Hurm und Uwe Zellmer

Von Hauptwyl ist der Dichter H. unterwegs nach Hause und schreibt vielleicht eine seiner schönsten Liebeserklärungen an die Heimat, an die Landschaft, ans schwäbische Meer, an die Menschen seiner Nähe daheim: „Oh ihr Liebsten, oh Stimme der Stadt, der Mutter!“

Kein Schauspieler in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten Hölderlin so einfühlsam, eindringlich, schwäbisch herbzart verkörpert wie Bernhard Hurm vom Theater Lindenhof in Melchingen. Uwe Zellmer begleitet H., den Erzähler und H. in der Rolle des H. mit Briefen von und an Hölderlin. Der Abend ist eine literarische Rarität und eine ganz besondere Begegnung mit „Europas größtem Schwaben“.

„Hurm hält es nicht lange auf seinem Stuhl. Er springt sofort auf und beginnt mit dem Hölderlin-Gedicht „Der Herbst“. Der schwäbische Zungenschlag ist bei ihm deutlich herauszuhören, die Passion für die Kunst bricht überall durch, und er scheint von einer inneren Unruhe getrieben. Hier, könnte man manchmal meinen, spricht Hölderlin persönlich.“

(so der REUTLINGER GENERALANZEIGER)

Der Kartenverkauf beginnt demnächst. Reservierungen sind schon über grueneasperg@googlemail.com möglich. Eintritt: 18 Euro.

 

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Erstes interkommunales Treffen von fünf Ortsverbänden Bündnis90/Die Grünen, bzw. GAL

 

(Veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 13.02.2020) 

 




 

Teilnehmer/innen (von links nach rechts):
Aline Schäfer (Sprecherin OV Möglingen), Matthias Röttgermann (Fraktionsvorsitzender GAL Markgröningen), Michael Klumpp (Fraktionsvorsitzender OV Asperg), Monika Leder (OV Schwieberdingen), Steffen Zimmermann (OV Asperg), Brigitte Heck (OV Schwieberdingen), Matthias Häcker (OV Möglingen), Karin Vogt (OV Tamm), Jutta Weiss (GAL Markgröningen)

 

Am 6. Februar 2020 haben sich in Asperg Vertreter der Ortsverbände Bündnis90/Die Grünen aus Asperg, Möglingen, Schwieberdingen, Tamm und Markgröningen (Grüne Alternative Liste) getroffen, um sich über gemeinsame, interkommunale Themen auszutauschen und mögliche Synergien für die politische Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsverbände zu diskutieren.

Dieses Treffen wurde von Michael Klumpp (OV-Vorsitzender der Grünen in Asperg) und Matthias Röttgermann (Fraktionsvorsitzender GAL Markgröningen) initiiert, aufgrund der Schwerpunkt Themen Jugendbeteiligung und interkommunales Schwimmbad. Es gelang Ihnen mit diesen Themen Vertreter der OVs aus Schwieberdingen, Tamm und Möglingen für dieses Treffen zu gewinnen.

Zum Thema Jugendbeteiligung haben sich der OV Möglingen, Asperg und die GAL Markgröningen geeinigt, einen Workshop mit der Grüne Jugend Ludwigsburg zu veranstalten, um ein geeignetes Format einer Veranstaltung herauszuarbeiten, um junge grün-denkende Menschen zu erreichen.

Während dieser Diskussion wurden zahlreiche Ideen gesammelt, für gemeinsame interkommunale Aktionen der Grünen OVs, um größere Sichtbarkeit der Kommunalpolitik der Grünen zu erreichen und somit weitere grün-denkende Menschen als Mitglieder der Grünen zu gewinnen.

Das Thema des interkommunalen Schwimmbades hat gezeigt, dass in allen Kommunen dieses Thema bereits behandelt wurde oder immer noch aktuell ist. In dieser Diskussion waren sich alle Teilnehmer einig, dass eine regelmäßige interkommunale Kooperation der OVs und der damit verbundene Austausch von relevanten Informationen über Beschlüsse der verschiedenen Gemeinderäte sowie den kommunalen Anträge der OVs, eine klare Synergie für eine effektivere OV Arbeit der Grünen ist.

 

 

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Klaus Gienger für 20 Jahre Gemeinderatstätigkeit geehrt! - Wir gratulieren

(veröffentlicht in den Asperger Nachrichten am 23.01.2020)

 


 

In der Sitzung des Gemeinderates am 17. Dezember konnte Bürgermeister Christian Eiberger  Stadtrat Klaus Gienger für seine langjährige Mitgliedschaft im Gemeinderat der Stadt Asperg ehren. 

Klaus ist seit 20 Jahren Stadtrat für die Grüne Fraktion. Er hat als Gemeinderat und stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der städtischen Bau- und Verwaltungs GmbH viel für Asperg und die Entwicklung der Stadt geleistet.

Die Grüne Fraktion und der Ortsverband danken Klaus für sein Engagement und seine unermüdlichen Einsatz für Grüne Politik in Asperg!

Vom Bürgermeister und Fraktion gabe es ein Weinpräsent vom Gemeindetag eine Ehrenurkunde und die Ehrenstele des Gemeindetags Baden-Württemberg.

 

MK

 

 

 


 

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Zum Archiv des Vorjahres!

 

 

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